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Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Rhein-Lahn-Kreis
Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 2 (LQOHLWXQJ Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) ist ein Forum für die Kontaktaufnahme und gegenseitige Information der Beschäftigten der Dienste und Einrichtungen, die sich mit der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen beschäftigen. Gemeinsam wurde dieser Wegweiser erarbeitet, damit Betroffene und Interessierte eine bessere Übersicht über die vielfältigen Hilfsangebote im Rhein-Lahn-Kreis bekommen. Wir hoffen allen Betroffenen, Angehörigen, Ärztinnen und Ärzten, Interessierten und den Anbietern psychosozialer Hilfen mit diesem Wegweiser ein Instrument an die Hand zu geben, schnell und unbürokratisch die individuell notwendigen Hilfen zu finden. Wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei psychischen Problemen sind auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Die aktuellen Kontaktdaten sind bei den Krankenkassen erhältlich oder über die Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung (www.116117.de) zu finden. Der Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen wird von der PSAG regel-mäßig aktualisiert und kann als PDF-Datei über die Homepage des Rhein-Lahn-Kreises www.rhein-lahn-kreis.de/ Rhein-Lahn-Kreis/ Gesundheit und Pflege aufgerufen werden. Kontaktadresse: Joachim Schneider Kreisverwaltung Rhein-Lahn Abteilung Gesundheitswesen Sozialpsychiatrischer Dienst Insel Silberau 1 56130 Bad Ems Telefon: 02603/972-559 Fax: 02603/972-6559 E-Mail: joachim.schneider@rhein-lahn.rlp.de Auflage: 2025
Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 3 9RUZRUW Psychische Erkrankungen waren viele Jahre ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass heute offen mit dieser Thematik umgegangen wird, denn jeder kann betroffen sein. In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der psychisch Erkrankten deutlich gestiegen. Eine Entwicklung, die wir dringend im Auge behalten müssen, denn das heißt, dass zurzeit mehr als 5 Millionen Menschen in Deutschland an einer Depression erkrankt sind. Die Pandemie hat diese Situation weiter verschärft und hat somit auch Konsequenzen für unser Arbeitsleben. Lag der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen aufgrund psychischer Erkrankungen vor 40 Jahren noch bei 2 Prozent, liegt er nun bei fast 17 Prozent. Die Krankheitstage durch psychische Erkrankungen haben sich im gleichen Zeitraum verfünffacht. Diese Entwicklung ist mehr als besorgniserregend. Viel wichtiger sind jedoch die Auswirkungen auf den Patienten selbst, dessen Angehörige und das Umfeld. Eine psychische Erkrankung kann einen extremen Einschnitt in das Leben bedeuten. Viele schämen sich noch heute und sprechen nicht EHUGDV7KHPDZHLOVLHQLFKWDOVÄYHUUFNW³JHOWHQZROOHQ Hier im Rhein-Lahn-Kreis gibt es als Hilfe Einrichtungen innerhalb eines gemeindepsychiatrischen Verbundes. In diesem haben sich die Leistungsbringer zusammengeschlossen, um Betroffene schnell zu unterstützen. In regelmäßigen Abständen wird die Broschüre, die Sie gerade in Ihren Händen halten, aktualisiert. Dies ist wichtig, um kompetent und schnell einen Überblick über die Betreuung von Menschen mit psychischer Erkrankung zu bieten. Sie finden hier Einrichtungen, Vereine, Verbände, Selbsthilfegruppen und Behörden, die sich zur Aufgabe gemacht haben, psychisch kranke Menschen und deren Angehörige zu informieren und ihnen beizustehen. Ich bedanke mich herzlich bei allen, die in dieser Broschüre aufgeführt sind und so einen bedeutenden Beitrag zur Hilfe psychisch Kranker leisten. Ebenso bei den Kollegen der Kreisverwaltung, die diese Broschüre regelmäßig pflegen und somit für eine schnelle Übersicht der Hilfsangebote sorgen. Jörg Denninghoff
Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 4 INHALTSVERZEICHNIS Vorwort des Landrats..................................................................................... 3 Beschwerdestellen......................................................................................... 59 Arbeitsförderung/ Berufliche Eingliederung Bundesagentur für Arbeit- TeiOKDEHDP$UEHLWVOHEHQ«««««««««« 6 Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn................................................ 7 Regionale Diakonie Westerwald, BBD ± Berufsbegleitender Fachdienst...... 8 Regionale Diakonie Westerwald, IQNOXVLRQVEHUDWXQJ««««..................... 9 Fortbildungsakademie der Wirtschaft, BTZ Neuwied..................................... 10 Lebenshilfe Limburg, Werkstätten Diez und Limburg..................................... 11 Stiftung Scheuern, Ingepa, Teilhabe am Arbeitsleben, Bad Ems................... 12 Beratung Caritas Koblenz, Zentrum für ambulante Suchtkrankenhilfe.......................... 13 Regionale Diakonie Rhein-Lahn, Fachstelle für Suchthilfe............................ 14 Regionale Diakonie Westerwald, PSZ für Geflüchtete und Angehörige«««.. 15 Inklusa gGmbH, Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung...................... 16 Inklusa gGmbH, Beratung für Menschen mit erworbener Hirnschädigung.... 17 VIS, Jugend- und 'URJHQEHUDWXQJ/LPEXUJ««««««««««««....... 18 Kreisverwaltung Rhein-Lahn, Teilhabe von Menschen mit Behinderungen........ 19 Kreisverwaltung Rhein-Lahn, Sozialpsychiatrischer Dienst........................... 20 Pflegestützpunkte im Rhein-Lahn-Kreis................................................................ 21 Rhein-Mosel-Fachklinik, Ambulante Psychiatrische Pflege........................... 22 Betreutes Wohnen, Soziotherapie AWO GPZ, $PEXODQWH+LOIHQ«««««««««««««......................... 23 Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, Persönliche Assistenz.................. 24 Stiftung Scheuern, Ingepa, AssisWHQ]:RKQHQ««.««««««.............. 25 Praxis für Soziotherapie Hanni .UXPVFKHLG«««««««««««««.. 26 Betreuung (n. BGB) Arbeiterwohlfahrt Rhein-Lahn, Betreuungsverein, Braubach........................ 27 Betreuungsverein Nassauer Land, Bad Ems................................................ 28 Deutsches Rotes Kreuz, Betreuungsverein, Bad Ems.................................. 29 Kreisverwaltung Rhein-Lahn, Betreuungsbehörde....................................... 30 Kinder- und Jugendliche Kreisverwaltung Rhein-Lahn, Jugendamt..................................................... 31 Regionale Diakonie Rhein-Lahn, HaLT- +DUWDP/LPLW««««««««« 32 Vitos Rheingau, Kinder- und Jugendambulanz für psychische Gesundheit 33 Kliniken Fachklinik Katzenelnbogen Offenes Krankenhaus f. Psychiatrie, Psychotherapie u. Psychosomatik« 34 Psychiatrische Tagesklinik, Katzenelnbogen.............................................. 35 Psychiatrische Institutsambulanz, Katzenelnbogen.................................... 36 Psychiatrische Ambulanz und Tagesklinik, Nassau«««««««««« 37 Krankenhaus Lahnhöhe, Lahnstein.................................................................. 38
Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 5 St. Elisabeth Lahnstein Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, stationärer Bereich««««« 39 Psychiatrische Tagesklinik.......................................................................... 40 Psychiatrische Institutsambulanz................................................................ 41 Kontakt- und Informationsstellen (KIS) AWO, GPZ Bad Ems, Kontakt- und Informationsstelle................................. 42 Regionale Diakonie Rhein-Lahn, Kontakt- und Informationsstelle, Diez...... 43 Psychiater/ Neurologen Elena Schmied, 'LH]««««««««««««««««««««««« 44 Boris Ihsche, Dr. Selvi Emec-Krebs, Bad Ems«««««««««««.... 45 Ingo H. Pavel, Lahnstein««««««««««««««««««««« 46 Psychotherapie Patientenservice 116117 der Kassenärztl. Vereinigung Rheinland-Pfalz« 47 Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-3IDO]«««««««««« 48 Selbsthilfe- und Gesprächsgruppen Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS)« 49 Selbsthilfegruppen für Angehörige von psychisch kranken Menschen )DFKNOLQLN.DW]HQHOQERJHQ3,$$QJHK|ULJHQJUXSSH«««««««««. 50 Förderverein Seelische Gesundheit««««............................................ 51 SHG Angehörige psych. kranker Menschen, Regionalgruppe Lahnstein.... 52 Selbsthilfegruppen Sucht Selbsthilfegruppen Sucht im Rhein-Lahn-Kreis«««««««««««« 53 Angehörigen Gesprächskreise Demenz Angehörigen- Gesprächskreise der Demenz-1HW]ZHUNH«««««««« 55 Tagesstätte AWO Gemeindepsychiatrisches Zentrum Bad Ems, Tagesstätte................. 56 Wohnen (Besondere Wohnformen) Pura Vita, Nassau......................................................................................... 57 VIS, Nachsorge VLOOPDU«««««««««««««««««««««« 58
Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 6 Teilhabe am Arbeitsleben Das Team berufliche Rehabilitation der Agentur für Arbeit Montabaur betreut und berät Kunden in den Landkreisen Rhein-Lahn und Westerwald. Als Rehabilitationsträger für berufliche Rehabilitation helfen wir Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Problemen in unterschiedlichen Situationen weiter. Nach der Schule Eine spezielle Berufsvorbereitung oder Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz erleichtern den Einstieg ins Arbeitsleben. Im Erwerbsleben Technische Arbeitshilfen können dafür sorgen, dass der Beruf trotz körperlicher Einschränkung weiter ausgeübt werden kann. Kann der bisherige Beruf nicht weiter ausgeübt werden, hilft die berufliche Rehabilitation dabei, sich neu zu orientieren. Anschließend können möglicherweise eine Weiterbildung oder Umschulung folgen. Gemeinsam mit Ihnen wählen wir die erforderlichen Maßnahmen für Ihre berufliche Rehabilitation aus. Dabei beziehen wir Ihre Fähigkeiten, Interessen und Neigungen mit ein. Nach der beruflichen Reha helfen wir Ihnen außerdem, einen geeigneten Ausbildungsplatz oder eine passende Arbeitsstelle zu finden. Wir können Ihre berufliche Rehabilitation auch fördern, indem wir Ihren künftigen Arbeitgeber finanziell unterstützen. Unser Ziel ist Ihre dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben. Ihre gesundheitliche Beeinträchtigung oder (drohende) Behinderung soll sich auf Ihre Ausbildung beziehungsweise Arbeit so wenig wie irgendwie möglich auswirken. Wir beraten Sie gerne zur beruflichen Rehabilitation. Dabei berücksichtigen wir auch Ihre persönliche Situation und Ihre beruflichen Wünsche. Agentur für Arbeit Montabaur Tonnerrestraße 1 56410 Montabaur Montabaur.161-Reha@arbeitsagentur.de www.arbeitsagentur.de 0800 4 5555 00
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Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 7 Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn www.cw-wwrl.de Teilhabe am Arbeitsleben und berufliche Eingliederung für psychisch kranke Menschen im Rhein-Lahn-Kreis Zielgruppen: Psychisch kranke Menschen, die vorübergehend oder dauerhaft nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können und die den beruflichen Einstieg oder Wiedereinstieg suchen. Angebote: Wahl zwischen verschiedenen Berufsbildungs-, Arbeits- und Teilhabeangeboten Berufsfelder Montage/Verpackung, LEGO-Online-Shop oder Gala-Pflege in Lahnstein weitere Berufsfelder in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes psychologischer Dienst der Caritas-Werkstätten Wichtig: Im Mittelpunkt stehen Ihre individuellen Interessen und Ressourcen Berufliche Perspektiven bei MoDiTec Lahnstein Betrieb der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn Teilhabe am Arbeitsleben für psychisch beeinträchtigte Personen besondere Berücksichtigung der Bedürfnisse psychisch erkrankter Menschen Werktag für niedrigschwellige Angebote niedrigschwellige Arbeits- und Beschäftigungsangebote je nach Wunsch und Leistungsvermögen tage- oder stundenweise innerhalb oder außerhalb der Caritas-Werkstätten eine Tätigkeit, die Sie fordert, aber nicht überfordert Tagesstruktur durch Arbeit, Soziale Teilhabe und Arbeitsassistenz nach Ihren Bedarfen für Menschen mit Behinderung, die Leistungen der Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII beantragen können Über Viweca, der Abteilung für Arbeitsmarktintegration der Caritas-Werkstätten, können Sie alle Angebote auch in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes wahrnehmen. Darüber hinaus unterstützt das Team der Viweca erwerbsfähige Menschen mit psychischen Erkrankungen bei der beruflichen Eingliederung. Viweca - Abteilung für Arbeitsmarktintegration Arbeitsmöglichkeiten in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes ergänzend zu MoDiTec Anknüpfung an Ihre jeweiligen beruflichen Erfahrungen und Kompetenzen Beratung zu beruflichen Möglichkeiten, Kompetenzanalyse und Maßnahmeplanung Akquise von Praktika und passgenauen Arbeitsplätzen Jobcoaching vor Ort Unterstützung beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt Ä8QWHUVWW]WH%HVFKlIWLJXQJ³IUHUZHUEVIlKLJH0HQVFKHQPLW%HKLQGHUXQJ Wir beraten Sie gerne, sprechen Sie uns an! Magdalena Joost, Sozialer Dienst, Caritas-Werkstätten WWRL Johann-Baptist-Ludwig-Str. 14 | 56112 Lahnstein en-GBmagdalena.joost@cw-wwrl.deen-GB | Tel.: 02621 629 627-16 od. 02621 62 894-04. Ansprechpartner Viweca, Arbeitsmarktintegration Dagmar Theis, Leitung Viweca eMail: dagmar.theis@cw-wwrl.de Tel.: 02602 1342570 oder 0151 15142195 Homepage: www.cw-wwrl.de
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Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 8 %HUXIVEHJOHLWHQGHU'LHQVW Fachdienst für die berufliche Begleitung von Menschen mit Behinderung und Beratung von Arbeitgebern im Rhein-Lahn- und Westerwaldkreis. Regionale Diakonie Westerwald Bahnhofstraße 69 56410 Montabaur Ihre Ansprechpartner*innen: Gabi Crezelius 02602 10698-20 Swetlana Kruse 02602 10698-30 Tim Herrmann 02602 10698-50 Anke Cesar 02602 10698-77 Verwaltung: 02602 10698-0 Fax: 02602 10698-10 Email: ifd.westerwald@regionale-diakonie.de Internet: www.diakonie-westerwald.de Termine nach Vereinbarung. Der Berufsbegleitende Dienst ist Teil des Integrationsfachdienstes, der schwerbehinderte oder gleichgestellte, chronisch kranke und von Behinderung bedrohte Menschen im Arbeits- und Berufsleben begleitet. Ebenso werden Arbeitgeber bei Fragen zu Einstellung, Beschäftigung und Förderung von Menschen mit Behinderung beraten. Viele müssen im Arbeitsleben die Erfahrung machen, dass sie auf Grund ihrer Behinderung und ihrer Beeinträchtigungen benachteiligt sind. Ein eingeschränktes Leistungsvermögen, aber auch der Umgang mit der Erkrankung oder Behinderung stellt in vielen Fällen eine hohe Belastung für die Betroffenen dar. Daneben ergeben sich auch Fragen bei der Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen, die erst geklärt werden müssen. Der BBD begleitet, berät und unterstützt die Betroffenen und ihre Arbeitgeber, sowie Vertrauensleute für Schwerbehinderte, Betriebsräte, Personalverantwortliche und Angehörige. Er steht immer dann zur Seite, wenn es Schwierigkeiten im Arbeitsleben gibt. Der Erhalt und die Stabilisierung des Arbeitsverhältnisses ist ein wichtiges Anliegen des Berufsbegleitenden Dienstes. Seine Angebote sind für die Betroffenen und Betriebe kostenlos. Der BBD arbeitet im Auftrag des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung - Integrationsamt. Die Regionale Diakonie Westerwald bietet diese Möglichkeit der Unterstützung für den gesamten Rhein-Lahn-Kreis und Westerwaldkreis an, wenn sich der Arbeitsplatz dort befindet.
Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 9 ,QNOXVLRQVEHUDWXQJ Fachdienst für die Unterstützung Arbeitssuchender mit Behinderung im Rhein-Lahn- und Westerwaldkreis Regionale Diakonie Westerwald Bahnhofstraße 69 56410 Montabaur Ihre Ansprechpartnerinnen: Christina Gerling 02602 10698-73 Linda Kaiser 02602 10698-71 Blerjana Terreping 0176 747 265 39 Verwaltung: 02602 10698-0 Fax: 02602 10698-10 Email: ifd.westerwald@regionale-diakonie.de Internet: www.diakonie-westerwald.de Termine nach Vereinbarung. Sie sind arbeitslos und haben eine Schwerbehinderung oder sind einer schwerbehinderten Person gleichgestellt? Oder sind Sie arbeitslos und leiden an einer psychischen Erkrankung? Sie fühlen sich zunehmend belastet, der Alltag und die Jobsuche mit ihren Herausforderungen wächst Ihnen immer mehr über den Kopf? Der Berg von Anträgen und Möglichkeiten stellt Sie immer wieder neu vor Probleme? Auch fehlt es Ihnen an Motivation Ihren Tag zu gestalten? Vielleicht können wir von der Inklusionsberatung Ihnen helfen. Wir begleiten und beraten Sie gerne. Wir schauen gemeinsam, wo Sie derzeit stehen und wohin Ihre Reise gehen kann. Die Leistungen der Inklusionsberatung werden vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz gefördert und sind für Sie kostenlos.
Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 10 Berufliches Trainingszentrum Neuwied der Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH Das Berufliche Trainingszentrum Neuwied ist eine Spezialeinrichtung nach § 51 SGB IX zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Zielführend bei unseren Maßnahmen ist die nachhaltige Integration dieser Personengruppe in den ersten Arbeitsmarkt. Das Angebot richtet sich an junge und erwachsene psychisch beeinträchtigte Menschen, die ohne Arbeit oder Ausbildung sind und nur mit Hilfe einer beruflichen psychosozialen Stabilisierung und Förderung wieder eingegliedert werden können. Über die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bieten wir folgende Maßnahmen an: x Berufliches Training / Anpassungsqualifizierung mit dem Ziel der Integration in den ersten Arbeitsmarkt (BT) x Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme Reha mit dem Ziel, junge Menschen auf eine Ausbildung vorzubereiten (BvB Reha) x Abklärung der beruflichen Eignung / Arbeitserprobung (AE/AP) x Basis Assessment und berufliches Reha-Training (Bas-AR) x Reha-Ausbildung x Externes Wohnen; Teilnehmer außerhalb des Pendelbereiches von 70 km haben die Möglichkeit, zentrumsnah in unseren Wohngemeinschaften zu leben Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die/ der Teilnehmende mit ihren/ seinen Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen. Wir unterstützen ihre/ seine Selbstbestimmung und Selbstverantwortung und fördern ihre/ seine Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Orientiert an den persönlichen Ressourcen und Kompetenzen entwickeln wir mit jeder/ jedem Teilnehmenden ein individualisiertes und personenzentriertes Angebot zur Teilhabe am Arbeitsleben. Berufliches Trainingszentrum (BTZ) Neuwied der Fortbildungsakademie der Wirtschaft FAW gGmbH Sohler Weg 72 56564 Neuwied Tel. 02631 9 41 25-0 info@faw-btz-neuwied.de www.faw-btz.de/btz-neuwied Ansprechpartner: Mathias Jonas-Ley 02631 9 41 25-11 mathias.jonas-ley@faw.de
Wegweiser für Betroffene von psychischen Erkrankungen im Rhein-Lahn-Kreis 11 Geschäftsstelle: Lebenshilfe Limburg gGmbH Wiesbadener Str. 15 65549 Limburg Werkstatt zur beruflichen Rehabilitation für psychisch erkrankte Menschen Standorte: Werkstatt Diez Heinrich-Hertz-Straße 11 65582 Diez Werkstatt Ennerich Großmannswiese 26 65594 Runkel-Ennerich Koordination/Ansprechpartner: Axel Hirschberger Abteilungsleitung Telefon: 06431 - 92175010 Fax: 06431 - 92175019 Email: a.hirschberger@lebenshilfe-ldz.de Carmen Lassmann-Boonma Sozialdienst Telefon: 06431 - 993221 Fax: 06431 - 993421 Email: c.lassmann-boonma@lebenshilfe-ldz.de Die pädagogisch orientierten Arbeitsangebote und die begleitenden Hilfen in unseren Werkstätten dienen dem Ziel, die Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit der psychisch erkrankten Menschen zu erhalten, zu entwickeln, zu verbessern oder wiederherzustellen. Die Persönlichkeit der psychisch erkrankten Menschen soll weiterentwickelt und deren Beschäftigung auf einem der Eignung und Neigung entsprechenden Arbeitsplatz ermöglicht bzw. gesichert werden. Ebenso erfolgt durch geeignete Maßnahmen die Förderung des Übergangs der psychisch erkrankten Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Wir bieten Arbeitsplätze in den Bereichen: - Fahrradreparatur - Bürokommunikation / Verkauf - Verpackung und Montage Berufsbildungsbereich: Die Angebote im Berufsbildungsbereich bereiten die Teilnehmer*innen auf eine berufliche Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bzw. im Arbeitsbereich der Werkstätten vor. Die Teilnehmer*innen werden während der Maßnahme in ihrer persönlichen, lebenspraktischen und beruflichen Weiterentwicklung gefördert.
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